{"id":1971,"date":"2023-09-18T14:54:28","date_gmt":"2023-09-18T12:54:28","guid":{"rendered":"http:\/\/work.economic-literacy.eu\/development-aid-for-the-rich-how-the-global-south-continues-to-develop-the-north\/"},"modified":"2024-03-14T08:41:37","modified_gmt":"2024-03-14T07:41:37","slug":"development-aid-for-the-rich-how-the-global-south-continues-to-develop-the-north","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/work.economic-literacy.eu\/de\/development-aid-for-the-rich-how-the-global-south-continues-to-develop-the-north\/","title":{"rendered":"Entwicklungshilfe f\u00fcr die Reichen? Wie der Globale S\u00fcden weiterhin den Norden entwickelt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Globale Norden wurde nicht aufgrund seines Einfallsreichtums oder Anstrengung reich, sondern wurde vielmehr durch die Arbeit und Ressourcen des S\u00fcdens entwickelt.<\/em><br><br>Aufgewachsen in Deutschland, einem der reichsten L\u00e4nder der Erde, habe ich gelernt, dass der wirtschaftliche Erfolg Mitteleuropas irgendwie komplett selbst generiert sei. Das lag nicht daran, dass mir die Existenz armutsbetroffener Orte im Globalen S\u00fcden gleichg\u00fcltig war, aber ich lernte, diese Bedingungen vollst\u00e4ndig von dem Reichtum zu betrachten, den ich im Globalen Norden sehen konnte. Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer m\u00e4chtigen eurozentrischen Weltanschauung, die wir in Schulen, Medien, Politik und besonders in der wirtschaftlichen Bildung lernen. Es handelt sich um einen tief verwurzelten kollektiven Glauben, der eine wohlhabende Position in dieser ungleichen Welt rechtfertigt und die gewaltt\u00e4tige neokoloniale Realit\u00e4t einer &#8222;imperialen Produktions- und Lebensweise&#8220; auf Kosten anderer verbirgt [1].<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schl\u00fcsselkonzept, das mich fasziniert und mit dieser Geschichte kollidiert, ist der Begriff des <strong>ungleichen Tausches<\/strong>, ein von mehreren \u00d6konomen entwickelter Begriff, der Mainstream-Ideen von \u201cEntwicklung\u201d kritisch entgegensteht [2]. Ungleicher Austausch bedeutet, dass eine der beiden am (globalen) Austausch beteiligten Parteien viele reale G\u00fcter\/Arbeitsstunden\/Ressourcen zahlen muss, um den gleichen Preis f\u00fcr ein anderes Gut zu erhalten, in das viel weniger Arbeit\/Ressourcen\/\u2026 stecken. In anderen Worten: Ich tausche 5 Arbeitsstunden gegen 1, aber zum gleichen Geldwert (weil meine Arbeit am Markt weniger Wert ist). Dies liegt daran, dass der Marktwert Ihres Gutes (oder Ihrer Arbeitszeit) weit niedriger ist als sein tats\u00e4chlicher Wert. Wie ist das m\u00f6glich? Ist das einfach nat\u00fcrlich? Wenn man glaubt, dass der Marktpreis auch den Wert von etwas widerspiegelt und dass jeder Austausch freiwillig geschieht (wie ich es in der Mainstream-\u00d6konomie gelernt habe), kann man mit einer solchen Idee nichts anfangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Theorien des ungleichen Tausches behaupten dagegen, dass Marktpreise nicht den Wert widerspiegeln, sondern Ergebnisse ungleicher Machtverh\u00e4ltnisse und unfairer Handelsstrukturen sind, die sich \u00fcber Jahrhunderte entwickelt haben. Wenn man auf dem globalen Markt in einer weniger machtvollen Position ist, beispielsweise weil es an Kapital fehlt und Sie arbeitsintensive G\u00fcter und unverarbeitete Rohstoffe anbieten m\u00fcssen, die wiederum mit anderen Orten in offenem Wettbewerb stehen (ohne globale Mindestl\u00f6hne), k\u00f6nnen die Preise sozusagen k\u00fcnstlich abgewertet werden. Und selbst wenn verarbeitete Produkte (wie ein T-Shirt) mittlerweile vollst\u00e4ndig im S\u00fcden hergestellt werden, flie\u00dft nur ein Bruchteil des endg\u00fcltigen Marktpreises an die produzierenden Menschen, w\u00e4hrend der Gro\u00dfteil vom Norden abgefangen wird. (Wer sich f\u00fcr die Details dieser Prozesse interessiert: hier erkl\u00e4rt John Smith den Vorgang f\u00fcr drei globale Waren: iPhones, Kaffee und T-Shirts [3]). Ungleicher Austausch ist wie ein versteckter Werttransfer, der sich dann im Ergebnis in einem hohen BIP (pro Kopf) als vermeintliche &#8222;Produktivit\u00e4t&#8220; zeigt; das was der Globale Norden \u201cgeleistet\u201d hat pro Person. Wow! Wenn man das BIP mit dem Blick auf ungleichen Tausch betrachtet, k\u00f6nnten wir es statt als Indikator f\u00fcr den selbst geschaffenen &#8222;Mehrwert&#8220;&nbsp; viel mehr als Ma\u00df f\u00fcr erfolgreiche &#8222;Werteaneignung&#8220; sehen [3].<\/p>\n\n\n\n<p>So viel zur Theorie, es gibt dabei viele weitere Komplexit\u00e4ten, was ungleichen Tausch m\u00f6glich macht, auf die wir hier nicht eingehen. Ich wollte gern wissen, was sind die Zahlen? Was ist das Ausma\u00df des Wertetransfers im ungleichen Tausch? Was ich finden konnte: Auch wenn der Kolonialismus formal beendet wurde, hat sich das neokoloniale Muster des Abfluss von Ressourcen in den Norden eindeutig fortgesetzt. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Studie hat das Ausma\u00df der durch ungleichen Tausch angeeigneten Rohstoffe, Fl\u00e4chen, Energie und Arbeitszeit durch den Globalen Norden gesch\u00e4tzt (also sozusagen \u201cNetto\u201d, ber\u00fccksichtigt, was der Norden dem S\u00fcden zur Verf\u00fcgung gestellt hat) [4]. Allein im Jahr 2015 haben L\u00e4nder im Globalen Norden folgende Unsummen abgesch\u00f6pft und angeeignet&#8230;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>12 Milliarden Tonnen Rohstoffe<\/strong> (9-mal der j\u00e4hrliche Rohstoffverbrauch Deutschlands)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>822 Millionen Hektar Landfl\u00e4che<\/strong> (23-mal die Fl\u00e4che Deutschlands)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>21 Exajoule Energie <\/strong>(fast doppelter j\u00e4hrlicher Prim\u00e4renergieverbrauch Deutschlands)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>188 Millionen Personenjahre Arbeitszeit <\/strong>(mehr als zwei Lebensjahre, von allen in Deutschland lebenden Menschen)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Es handelt sich bei allen 4 Ressourcen um sogenannte \u201cverk\u00f6rperte\u201d Ressourcen, was bedeutet, dass z.B. die Landfl\u00e4che nicht als solche in den gehandelten G\u00fctern und Dienstleistungen sichtbar ist, sondern sozusagen im Endprodukt enthalten und f\u00fcr deren Produktion absolut notwendig war. Stellen Sie sich vor, Sie k\u00f6nnten die Menge an Land und Arbeit nicht sehen, die notwendig war, um ein iPhone zu produzieren. All diese Faktoren zusammen sind<strong> 10,8 Billionen Dollar wert<\/strong>, das ist mehr als zweimal das gesamte BIP Deutschlands (zu den Preisen des Globalen Nordens)! Die Autor*innen betonen: Diese Summe w\u00fcrde reichen, um extreme Armut ganze 70-mal zu beenden, und ist die <strong>30-fache Summe der offiziellen &#8222;Entwicklungshilfe&#8220;,<\/strong> die in entgegengesetzte Richtung in den S\u00fcden flie\u00dft. Man muss sich vorstellen, dass das nur die Zahlen f\u00fcr ein einziges Jahr sind und dass all diese Zeit, Fl\u00e4chen, Energie und Rohstoffe nicht mehr verf\u00fcgbar sind, um notwendige Infrastrukturen f\u00fcr Menschen im Globalen S\u00fcden f\u00fcr die eigene selbstbestimmte &#8222;Entwicklung&#8220; bereitzustellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser tats\u00e4chlichen Flussrichtung von Ressourcen und Arbeitskraft in den Norden durch sogenannte \u201cEntwicklungsl\u00e4nder\u201d k\u00f6nnten wir sagen, dass L\u00e4nder wie Deutschland die eigentlichen \u201cEntwicklungsl\u00e4nder\u201d sind &#8211; sie erhalten n\u00e4mlich seit Jahrzehnten erhebliche zus\u00e4tzliche Entwicklungshilfe aus dem S\u00fcden durch ungleichen Tausch. Aber diese Geschichte klingt ganz anders als die selbstbewusste Erz\u00e4hlung vom wirtschaftlichen Erfolg aus eigener Kraft und deutet auf die unbequeme Schlussfolgerung hin, dass wir eine radikale Ver\u00e4nderung der globalen Wirtschaftsstrukturen brauchen, um die Bed\u00fcrfnisse aller Menschen auf dem Planeten zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>[1] Das Konzept \u201cImperiale Lebensweise\u201d erkl\u00e4rt <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=c4c5e_hmsWM\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=c4c5e_hmsWM<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[2] z.B. Arghiri Emmanuel, Samir Amin, Ra\u00fal Prebisch unter anderen. Ein \u00dcberblick gibt Wikipedia <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Unequal_exchange\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Unequal_exchange<\/a> und der Unequal Exchange Podcast zum Erbe von Arghiri Emmanuel <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@UnequalExchange\">https:\/\/www.youtube.com\/@UnequalExchange<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[3] John Smith (2012): The GDP Illusion \u2013 Value Added vs Value Capture. Monthly Review, Volume 64 (3). <a href=\"https:\/\/monthlyreview.org\/2012\/07\/01\/the-gdp-illusion\/\">https:\/\/monthlyreview.org\/2012\/07\/01\/the-gdp-illusion\/<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[4] Jason Hickel, Christian Dorninger, Hanspeter Wieland, Intan Suwandi (2022<em>): Imperialist appropriation in the world economy: Drain from the global South through unequal exchange, 1990\u20132015<\/em>, Global Environmental Change, Volume 73. <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S095937802200005X\">https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S095937802200005X<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bildquelle:<\/strong> <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@agent_illustrateur?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Christine Roy<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/ir5MHI6rPg0?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor:<\/strong> Sven-David Pfau, Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/Azpvf3LgexgHbTVaFJd8vZgC_23q9zQ2X-E4dpD4ZW26IIhkdQpPKmwIkIbYwBlHwHioDKhmMT2JTgZEcRzMQ2UDFsYmVjYdn55w1zFGqmHbR7Bx8htBjwBmfCTIOOSHPFUZJmErAXdD\" alt=\"Ein Bild, das Symbol, Grafiken, Schrift, Kreis enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Text wird gem\u00e4\u00df den Bestimmungen der Creative Commons-Lizenz ver\u00f6ffentlicht: CC BY-SA 2.0. Der Name des Autors lautet wie folgt: Sven-David Pfau. Der Text und die Materialien d\u00fcrfen unter folgenden Bedingungen reproduziert, verteilt, \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht, geteilt und angepasst werden: In jedem Fall muss der Name des Autors, die Lizenz sowie die Website-Adresse der Originalquelle ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><br><em>Von der Europ\u00e4ischen Union finanziert im Programm Erasmus+. Die ge\u00e4u\u00dferten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschlie\u00dflich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europ\u00e4ischen Union oder der Nationalagentur wider. Weder die Europ\u00e4ische Union noch die&nbsp; Nationalagentur k\u00f6nnen daf\u00fcr verantwortlich gemacht werden<\/em> &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Globale Norden wurde nicht aufgrund seines Einfallsreichtums oder Anstrengung reich, sondern wurde vielmehr durch die Arbeit und Ressourcen des S\u00fcdens entwickelt. 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