{"id":1965,"date":"2023-12-12T15:28:31","date_gmt":"2023-12-12T14:28:31","guid":{"rendered":"http:\/\/work.economic-literacy.eu\/the-dead-end-of-green-growth-belief\/"},"modified":"2024-03-14T08:40:54","modified_gmt":"2024-03-14T07:40:54","slug":"the-dead-end-of-green-growth-belief","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/work.economic-literacy.eu\/de\/the-dead-end-of-green-growth-belief\/","title":{"rendered":"Die Sackgasse des Gr\u00fcnen Wachstums"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Wenn reiche L\u00e4nder am Wirtschaftswachstum festhalten, sind sie auf Kurs, ihr Kohlenstoff Budget um das 27-fache zu sprengen.<\/em><br><br>Ich m\u00f6chte diesen \u201cFood for thought\u201d Beitrag nutzen, um die neuesten Erkenntnisse f\u00fcr eine der umstrittensten und wichtigsten Debatten in der Nachhaltigkeitsfrage anzuschauen: die Frage, ob es m\u00f6glich ist, das Wirtschaftswachstum (die wachsende Produktion und der Konsum von G\u00fctern und Dienstleistungen) von seinen klimatischen Auswirkungen zu entkoppeln. Mich interessiert dabei besonders, ob dieses sogenannte \u201cGr\u00fcne Wachstum\u201d f\u00fcr die reichen L\u00e4nder des Globalen Nordens m\u00f6glich ist, weil sie die Hauptverantwortung f\u00fcr den (bereits stattfindenden) Kollaps des Klimasystems tragen [1]. Warum ist diese Frage so entscheidend? Weil die meisten Versuche, die Klimakrise noch einzugrenzen (sowie die meisten Szenarien des wissenschaftlichen Weltklimarat IPCC), auf der Annahme basieren, dass wir unsere Wirtschaften weltweit weiterhin wachsen lassen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend wir das Ziel der Begrenzung auf 1,5 Grad Erw\u00e4rmung erreichen. Einige gehen sogar noch weiter und argumentieren, dass wir sogar auf Wachstum angewiesen sind, um Emissionen zu reduzieren. K\u00fcrzlich ging dazu eine Reihe von Grafiken in sozialen Medien viral, die best\u00e4tigen sollen, dass starkes Wachstum und Emissionsreduktionen in sechs reichen Volkswirtschaften zusammengehen k\u00f6nnen [2]. Die scherenartigen Grafiken beschreiben, wie das BIP pro Kopf w\u00e4chst, w\u00e4hrend die Emissionen pro Kopf fallen:<br><br><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"363\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/sG-n7orhaEza1nFbHPTKfaBkFyYDVecUjtP_4qLOLbmmnbwc0ckrUoIFS53GvZPRiUB5zYRQbAT72LxXeMS75XLb2U8YCySS2udGud0V2IbhUf5WoLcvz3CAprGj5SuUVTKJ-uPEt5olcpQc_27CBw\" alt=\"Bild\"><\/p>\n\n\n\n<p>Die Daten sind zun\u00e4chst eindeutig: Sechs L\u00e4nder haben ihren Wachstumspfad w\u00e4hrend des beobachteten Zeitraums von den Emissionen entkoppelt. Aber welche Schlussfolgerung ziehen wir daraus? Ist das R\u00e4tsel des gr\u00fcnen Wachstums jetzt endg\u00fcltig gel\u00f6st, sodass wir uns zur\u00fccklehnen und die Wirtschaft einfach ihren weiteren Weg zur Dekarbonisierung gehen lassen k\u00f6nnen? Was hier fehlt, um beurteilen zu k\u00f6nnen, ob die genannten L\u00e4nder wirklich auf dem notwendigen gr\u00fcnen Pfad sind, ist ein Messstab (ein endg\u00fcltiges Emissionsziel und die erforderliche Reduzierungskurve). Hier handelt es sich um ein entscheidendes Missverst\u00e4ndnis: Die Frage nach gr\u00fcnem Wachstum betrifft nicht, ob Entkoppelung irgendwo zu irgendeiner Zeit f\u00fcr ein paar J\u00e4hrchen tattfindet. Vielmehr m\u00fcssen wir wissen, <strong>ob die Entkoppelung in ausreichendem Ma\u00dfe erfolgt und ob wir darauf in den n\u00e4chsten Jahrzehnten konsequent z\u00e4hlen k\u00f6nnen<\/strong>, um das vereinbarte 1,5-Grad-Ziel zu erreichen [3]. Ein k\u00fcrzlich erschienener Artikel von Jefim Vogel und Jason Hickel betrachtet genau diese Frage, und ich m\u00f6chte die ern\u00fcchternden Ergebnisse vorstellen, die das oben gezeigte Bild in einen gr\u00f6\u00dferen realistischen Kontext stellen [4].<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren nahmen die aktuellen Emissionsreduktionspfade dieser sechs und einiger weiterer hoch entwickelter L\u00e4nder des Globalen Nordens (beginnend ab 2013) und zeigen, dass die erreichte Entkoppelung bei weitem nicht den erforderlichen Reduktionspfaden entspricht. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit der Emissionsreduktion (die in der vorherigen Abbildung implizit als erfolgreiches gr\u00fcnes Wachstum gezeigt wird) w\u00fcrden diese L\u00e4nder 220 Jahre brauchen, um ihre Ziele zu erreichen. Bei dieser Geschwindigkeit wird das Kohlenstoffbudget dieser L\u00e4nder fast 30 Mal \u00fcberschritten. Wir m\u00fcssen also verstehen, dass j<strong>edes Prozent Wachstum die n\u00f6tige schnelle Dekarbonisierung erschwert<\/strong> und die wichtigen Einsparungen durch technologische Fortschritte wieder auffrisst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/GeLNYyHekM4pJ00qPTfTuOt0wVYjRnpI-pf8DO7pftCVMDWpRfaCJ98WtmMYvV1OwocNPO3TWvfLEnlAMwMbMB9qsYA-2kaYIKn-PBK5L8dPU3b_perqKRSDuRQrx1dzhWbJ4CMbSxsfGLx73g09vA\" alt=\"Ein Bild, das Text, Diagramm, Reihe, parallel enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es gibt mehrere M\u00f6glichkeiten, auf diesen Reality Check zu reagieren:<br>Eine davon ist, das Gerechtigkeitsprinzip abzuschaffen und den reichen L\u00e4ndern des Globalen Nordens zu erlauben, auf Kosten des Globalen S\u00fcdens weiterzumachen. Eine andere ist, das 1,5-Grad-Ziel abzuschaffen. Beide Schlussfolgerungen sind unvereinbar mit den Menschenrechten und einer lebenswerten Zukunft. Das kann man machen, dann sollte man es aber auch so sagen und nicht von Fortschritt und gr\u00fcnem Wachstum reden.<br>Wenn man diese Werte nicht aufgeben m\u00f6chte, besteht die letzte Zuflucht des gr\u00fcnen Wachstumsglaubens dann darin zu behaupten, dass negative Emissions-Technologien den Kohlenstoff aufsaugen werden, den wir nicht reduzieren \u201ckonnten\u201d. Dies ist ein gef\u00e4hrliches Spiel und steht nicht im Einklang mit dem Vorsorgeprinzip bzw Vorsichtsprinzip, da wir nicht wissen, ob die Hochskalierung dieser Technologien jemals funktionieren wird (ganz zu schweigen von anderen sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen dieser Technologie zb auf Nahrungsmittelsicherheit). Alle drei dieser Reaktionen, die am gr\u00fcnen Wachstum festhalten, sind letztlich &#8222;Diskurse der Klima-Verz\u00f6gerung&#8220;, die uns buchst\u00e4blich tiefer in eine Sackgasse f\u00fchren [5].<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Option besteht darin, sich zu entscheiden, realit\u00e4tsgem\u00e4\u00df zu handeln: anzuerkennen, dass man seit geraumer Zeit in eine Sackgasse gefahren ist, anhalten, und einen Kurswechsel vornehmen, auch wenn es unbequem ist. Die Sackgasse zu verlassen erfordert aber auch ganz neue Karten, eine grundlegende Neuausrichtung der Produktions-und Lebensweise. Da es hierf\u00fcr keine einfachen Antworten gibt, wie eine lebenswerte Postwachstums\u00f6konomie aussieht, ben\u00f6tigen wir eigentlich all die Denkpower und Handlungsbereitschaft, die gegenw\u00e4rtig noch in der Wachstumsillusion gesteckt wird. Ich lasse die Autoren der Studie schlie\u00dfen: &#8222;&#8230;Hochentwickelte L\u00e4nder m\u00fcssen postwachstumsorientierte Nachfragereduktionsstrategien verfolgen und die Wirtschaft in Richtung Suffizienz, Gerechtigkeit und menschliches Wohlbefinden ausrichten, w\u00e4hrend sie gleichzeitig den technologischen Wandel und Effizienzverbesserungen beschleunigen&#8220; [3, S. 759].<\/p>\n\n\n\n<p>[1] Jason Hickel (2020): Quantifying national responsibility for climate breakdown: an equality-based attribution approach for carbon dioxide emissions in excess of the planetary boundary. In: Lancet Planetary Health. Vol. 4 (9).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[2] Max Roser,&nbsp; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MaxCRoser\/status\/1454790570593955840\">https:\/\/twitter.com\/MaxCRoser\/status\/1454790570593955840<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[3] Timoth\u00e9e Parrique et al. (2019): Decoupling debunked \u2013 Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability. European Environmental Bureau. <a href=\"https:\/\/eeb.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Decoupling-Debunked.pdf\">https:\/\/eeb.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Decoupling-Debunked.pdf<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[4] Jefim Vogel, Jason Hickel (2023): Is green growth happening? An empirical analysis of<br>achieved versus Paris-compliant CO2\u2013GDP decoupling in high-income countries. In: Lancet Planet Health 2023, 7:e759-69. Available here: <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/pdfs\/journals\/lanplh\/PIIS2542-5196(23)00174-2.pdf\">https:\/\/www.thelancet.com\/pdfs\/journals\/lanplh\/PIIS2542-5196(23)00174-2.pdf<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">[5] Lamb, WF, Mattioli, G, Levi, S et al. (7 more authors) (2020) <em>Discourses of climate delay.<\/em> Global Sustainability, 3. e17. <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/342596080_Discourses_of_climate_delay\">https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/342596080_Discourses_of_climate_delay<\/a>&nbsp;<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Bildrechte<\/strong>: <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@farber?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Jonathan Farber<\/a> on <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/QgeIMfZJgFs?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor:<\/strong> Sven-David Pfau, Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/QnMptdHoBsmV-q-Y_psq6GlLbMXBsMj_VWaIJqqPpiVNTnZ2TB0oQTKOimrZnxi6mZhk3yyYHxe6qkKWoEByLuKT46VtfVnzimy46XRcMqYCIk8W7jjvxy_3ndx0Rx5uZTkfNJskU8ax\" alt=\"Ein Bild, das Symbol, Grafiken, Schrift, Kreis enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Text wird gem\u00e4\u00df den Bestimmungen der Creative Commons-Lizenz ver\u00f6ffentlicht: CC BY-SA 2.0. Der Name des Autors lautet wie folgt: Sven-David Pfau. Der Text und die Materialien d\u00fcrfen unter folgenden Bedingungen reproduziert, verteilt, \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht, geteilt und angepasst werden: In jedem Fall muss der Name des Autors, die Lizenz sowie die Website-Adresse der Originalquelle ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Von der Europ\u00e4ischen Union finanziert im Programm Erasmus+. Die ge\u00e4u\u00dferten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschlie\u00dflich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europ\u00e4ischen Union oder der Nationalagentur wider. Weder die Europ\u00e4ische Union noch die&nbsp; Nationalagentur k\u00f6nnen daf\u00fcr verantwortlich gemacht werden<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn reiche L\u00e4nder am Wirtschaftswachstum festhalten, sind sie auf Kurs, ihr Kohlenstoff Budget um das 27-fache zu sprengen. 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